RK Oberschwaben-Bodensee Betriebliche Implementierung des GPS-Regelwerks der ISO - Weshalb die meisten Projekte scheitern

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Diese Veranstaltung des Regionalkreises Oberschwaben-Bodensee findet in Kooperation mit dem VDI Bodensee statt.


Mit Hilfe des GPS-Regelwerks der ISO können technische Produkte geometrisch nicht nur eindeutig und vollständig beschrieben werden, das Regelwerk ermöglicht es insbesondere, die funktionalen Anforderungen in mathematisch definierte Operatoren zu übersetzen und somit im Sinne der modellbasierten Produktdefinition (MBD) digital zugänglich und verarbeitbar zu machen.

Da die Toleranzinformationen und somit die funktionalen Anforderungen eine Teilmenge des digitalen Produktdefinitionsdatensatzes darstellen (notiertes Modell gemäß ISO 16792), können diese für die Steuerung der Fertigungs- und Qualitätssicherungsprozesse, für Toleranzanalysen, für die Abschätzung der Fertigungs- und Prüfkosten u.v.m. verwendet werden.

Die betriebliche Implementierung des GPS-Regelwerks der ISO ermöglicht es, den gesamten Produktentstehungsprozess nicht nur signifikant zu verkürzen, sondern auch die damit verbundenen Kosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktqualität deutlich zu reduzieren und letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens mittelfristig zu sichern.


Das Problem:

Wenngleich sich die meisten Unternehmen der Notwendigkeit der betrieblichen Implementierung des GPS-Regelwerks der ISO zwischenzeitlich bewusst sind, so wird die Komplexität des Projekts regelmäßig unterschätzt. Eine fehlerhafte Projektplanung, eine Fehleinschätzung der Komplexität des Themas und nicht zuletzt eine ungenügende Bereitstellung von personellen und zeitlichen Ressourcen führen dazu, dass die meisten Projekte letztlich scheitern.

Die Implementierung erschöpft sich - wie fälschlicherweise angenommen wird - nicht durch einige Symbole auf den Zeichnungen oder einzelne Trainings zum Thema, es ist vielmehr ein langjähriges Projekt, welches nahezu alle Bereiche des Unternehmens betrifft, teilweise ein vollständiges Umdenken nebst Einführung neuer Werkzeuge und Abläufe erfordert und nicht zuletzt zeitliche und personelle Ressourcen sowie eine professionelle interne und externe Unterstützung benötigt.

In den vorangegangenen Vorträgen wurde bereits ausführlich über das Wesen des GPS-Regelwerks der ISO sowie über die modellbasierte Produktdefinition (MBD) berichtet. Der Vortrag soll aus der Erfahrung von mehr als 2.000 Projekten aus rund 15 Jahren, Strategien einer möglichen betrieblichen Implementierung des GPS-Regelwerks der ISO vorstellen, die dazu notwendigen Voraussetzungen aufzeigen und Ursachen für das Scheitern einer betrieblichen Implementierung diskutieren.


Referent: Prof. Dr.-Ing. Volker Läpple, Steinbeis-Beratungszentren GmbH - Konstruktion. Werkstoffe. Normung


Mittwoch, 25. März 2026, 15.30 Uhr - 17.30 Uhr, online


Hinweis: Ihre Zugangsdaten bekommen Sie von der DGQ-Geschäftsstelle Stuttgart rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail. Sollten Sie noch Fragen hierzu haben, melden Sie sich gerne per Mail: stuttgart@dgq.de.


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Termin(e) Informationen Preis Aktionen
  1. 25.03.2026
    15:30 - 17:30 Uhr
Online | MS Teams
RK 41 2603
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