Führung ohne Weisungsbefugnis funktioniert nicht über Hierarchie, sondern über soziale Wirkung. Warum Menschen folgen, kooperieren oder blockieren, ist Thema dieses Online-Vortrages.
Führen ohne Weisungsbefugnis gehört zu den anspruchsvollsten Formen moderner Führung: Man kann nicht einfach anordnen, sondern muss überzeugen, Orientierung geben und Vertrauen schaffen. Doch was passiert dabei eigentlich im Gehirn? Warum lassen sich Menschen auf Ideen ein, warum entsteht Kooperationsbereitschaft und weshalb reagieren Teams manchmal mit Widerstand, obwohl die Sache rational sinnvoll erscheint?
Dieser Impuls wirft einen neurowissenschaftlichen Blick auf laterale Führung, Projektführung und informelle Einflussnahme. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Sicherheit, Zugehörigkeit, Status, Autonomie und Sinn im Gehirn verarbeitet werden - und wie Führung auch ohne formale Macht wirksam werden kann.
Sie erhalten Impulse, wie Sie Vertrauen aufbauen, Widerstände bearbeiten, Motivation fördern und durch klar wirkende Kommunikation Menschen zur Kooperation führen - ohne Druck, aber mit Haltung, Klarheit und Einfluss.
Der Referent, Sebastian Herbst, ist Geschäftsführer des ROTH INSTITUTs in Bremen. Er ist studierter Betriebswirtschaftler und lehrt an der Hochschule Bremen zu Themen der Organisation und Führung. In seiner Lehrtätigkeit wie in Seminaren, Coachings und Lehrgängen widmet er sich dem Transfer (neuro)wissenschaftlicher Erkenntnisse in die unternehmerische Praxis. Ihm geht es vor allem um die Anwendung von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen auf die Gestaltung von Führung, Arbeit der Zukunft und Changemanagement in Organisationen.
Wann: Dienstag, 08.09.2026, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Wo: Online bei Microsoft Teams
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