Mit dieser Frage beschäftigen wir uns seit mehreren Jahren im Bereich der Materialprüfung als Teil der Qualitätssicherung.
Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über rechtliche, psychologische und wirtschaftliche Potenziale sowie Herausforderungen beim Einsatz von KI. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei aktuelle Forschungsprojekte.
Ein zentraler Baustein ist der sogenannte Human-in-the-Loop-Ansatz, der aus der Psychologie und den Arbeitswissenschaften stammt. Dieser Ansatz geht davon aus, dass menschliche Erfahrung, Intuition und Kontextwissen auch in hochautomatisierten Systemen unverzichtbar bleiben - insbesondere in sicherheits- und qualitätskritischen Anwendungen. Daraus ergeben sich einerseits neue Möglichkeiten, andererseits aber auch klare Pflichten für Unternehmen und Organisationen. Mit diesen normativen und organisatorischen Fragestellungen haben wir uns intensiv auseinandergesetzt.
Im AIFRI-Projekt wird KI eingesetzt, um große Datenmengen aus der Inspektion von Eisenbahnschienen effizient auszuwerten, Muster zu erkennen und Entscheidungsvorschläge zu liefern, beispielsweise bei:
Die endgültige Entscheidung verbleibt dabei bewusst beim Menschen.
Im Vortrag werden sowohl die großen Potenziale des KI-Einsatzes aufgezeigt als auch kritische Schwachstellen und Grenzen aktueller Anwendungen offen benannt.
Referent: Dr. Daniel Kanzler von Applied Validation of NDT,Berlin
Mittwoch, 11.02.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr, online
Hinweis: Ihre Zugangsdaten bekommen Sie von der DGQ-Geschäftsstelle Stuttgart rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail. Sollten Sie noch Fragen hierzu haben, melden Sie sich gerne per Mail:stuttgart@dgq.de.
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