Online-Training – Luft-, Raumfahrt und Verteidigung Zulieferer für die Verteidigungsindustrie

Zu den Terminen springen

Orientierung für Automotive-Zulieferer zu Anforderungen, Normen und Managementsystemen 

Diese Weiterbildung vermittelt einen kompakten und praxisnahen Überblick darüber, welche besonderen Anforderungen an Zulieferer in der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie an Organisationen, Managementsysteme und Nachweisführung gestellt werden. Sie erfahren, welche zusätzlichen Erwartungen an Qualitätsmanagement, Nachweisführung, Rückverfolgbarkeit und sicherheitsrelevante Prozesse gestellt werden und wie sich diese Anforderungen im Verhältnis zu bestehenden Automotive-Standards einordnen lassen. 

Was erwartet Unternehmen als Zulieferer für die Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie?

Organisationen, die in stark regulierten und sicherheitsrelevanten Lieferketten tätig sind oder entsprechende Anforderungen prüfen, sehen sich mit besonderen Erwartungen an Dokumentation, Transparenz, Prozesssicherheit und Nachweisführung konfrontiert. Das Training "Zulieferer für die Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie" unterstützt Sie dabei, diese Anforderungen besser zu verstehen, einzuordnen und den möglichen Anpassungsbedarf im eigenen Managementsystem realistisch zu bewerten. 

Welche Normen und Standards spielen für Zulieferer in der Verteidigungsindustrie eine Rolle?

Ausgangspunkt ist die ISO 9001, ergänzt durch branchenspezifische Anforderungen wie NATO-AQAP-Standards sowie kundenspezifische Vorgaben. Sie erhalten einen Überblick darüber, wie sich diese Anforderungen von bekannten Automotive-Regelwerken wie der IATF 16949 unterscheiden und welche Konsequenzen sich daraus für Prozesse, Organisation und Qualitätsmanagement ergeben können. 

Was unterscheidet die Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie vom Automotive Umfeld?

Im Vergleich zum Automotive-Bereich sind die Anforderungen an Zulieferer in der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie häufig stärker auf Sicherheit, Nachweisführung und Rückverfolgbarkeit ausgerichtet. Dokumentationspflichten, Prüfprozesse und formale Freigaben sind in der Regel umfassender und müssen besonders belastbar gestaltet sein. In der Weiterbildung lernen Sie, diese Unterschiede systematisch zu bewerten und für Ihr Unternehmen einzuordnen. 

Ihr Nutzen

  • Sie gewinnen einen fundierten Überblick über Anforderungen und Rahmenbedingungen der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie.  
  • Sie können Unterschiede zwischen Automotive- und branchenspezifischen Standards besser einordnen.  
  • Sie erkennen zusätzliche Anforderungen an Qualität, Lieferkette, Nachweisführung und Sicherheit.  
  • Sie erhalten Orientierung, wie sich bestehende Managementsysteme im Hinblick auf diese Anforderungen bewerten lassen.  
  • Sie können Handlungsfelder für die Weiterentwicklung Ihrer Organisation ableiten. 

Teilnahmevoraussetzungen

Grundkenntnisse im Qualitätsmanagement, z. B. nach ISO 9001:2015, sowie idealerweise Erfahrung mit Automotive-Zertifizierung, z. B. IATF 16949, oder APQP-Prozessen. 

Teilnehmer

Managementsystemverantwortliche, Qualitäts-, Einkaufs- und Lieferkettenverantwortliche sowie Führungskräfte in Automotive-Zulieferbetrieben (Metall, Elektronik, Software etc.), die sich über Anforderungen, Rahmenbedingungen und Unterschiede zu anderen stark regulierten Industriebereichen informieren möchten. 

Inhalte

  • Einführung in Normen und Anforderungen der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie  
  • Besondere Anforderungen an Lieferketten und Nachweisführung  
  • Vergleich von Automotive- und branchenspezifischen Standards  
  • Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in sicherheitsrelevanten Lieferketten  
  • Ansatzpunkte zur Bewertung und Weiterentwicklung bestehender Managementsysteme 

Ihr Plus

Sie erhalten Trainingsunterlagen.

Termin(e) Informationen Preis Aktionen
  1. 04.11.2026
Online
ET ZRI 2603
1.230,– €
  1. 07.06. – 08.06.2027
Online
ET ZRI 2701
1.230,– €

Das könnte Sie auch interessieren